Überblick
Bei der Oberschenkelstraffung handelt es sich um eine Operation zur Behandlung von Hautfalten und Erschlaffungen, die sich an den Innenseiten der Beine ansammeln, insbesondere nach einer Gewichtsveränderung. In Fällen, in denen sich die Hautqualität verschlechtert, kann eine Fettabsaugung allein möglicherweise nicht zu einer ausreichenden Hautstraffung führen. Je nach Grad der Erschlaffung kann der Schnitt auf die Leistenfalte beschränkt sein oder sich bis zur Innenseite des Beins erstrecken. Aus diesem Grund weckt die Wahl einer Technik, die allein auf der Narbenlänge basiert, nicht die richtigen Erwartungen. Reibung beim Gehen, Passform der Kleidung und Unbehagen in Hautfalten können zu den Prioritäten des Patienten gehören. Bei der Planung werden die bewegliche Struktur des Beins, die Spannung auf der Wunde und die damit einhergehende Lockerung um die Hüfte berücksichtigt.
Was wird untersucht?
- Es wird festgestellt, dass die Erschlaffung vorwiegend an der Innenseite, der Außenseite oder dem hinteren Oberschenkel auftritt.
- Bewertet werden Leistenfalten, Hautirritationen und Gewichtsbalance.
- Kreislaufprobleme, Blutgerinnsel in der Vorgeschichte und Bewegungseinschränkungen werden in Frage gestellt.
Vorgehen und Möglichkeiten
- Bei begrenztem Überschuss an der Innenseite des oberen Oberschenkels kann ein Ansatz in Betracht gezogen werden, der sich auf die Leistengegend konzentriert.
- Bei häufigem Erschlaffen der Innenseite des Oberschenkels kann ein längerer vertikaler Schnitt erforderlich sein.
- Abhängig von überschüssigem Fett oder Erschlaffung des Unterkörpers kann eine Fettabsaugung oder ein Bodylift hinzugefügt werden.
Heilung und Nachsorge
Beim Gehen und Sitzen kann es zu Spannungen rund um den Einschnitt kommen. Es ist wichtig, die Leistengegend vor Feuchtigkeit und Reibung zu schützen und den Verband einzuhalten. Stützkleidung und Bewegungsplan werden individuell abgestimmt. Lange Spaziergänge, Sport und die Rückkehr zur Arbeit werden schrittweise durchgeführt, indem der Verschlussstatus der Wunde überprüft wird.
Risiken und Grenzen
- Auseinanderweichen der Wundränder in der Leiste oder am Oberschenkel
- Serom, Infektion und anhaltende Schwellung
- Verbreiterung oder Verlagerung der Narbe
- Asymmetrie, sensorische Veränderungen und Blutgerinnselkomplikationen
Die hier aufgeführten Überschriften decken nicht alle Risiken ab. Mögliche Vorteile, Alternativen und persönliche Risiken sollten im Rahmen der Untersuchung ausführlich besprochen werden.
Fragen für das Beratungsgespräch
- Bietet eine auf die Leiste beschränkte Narbe eine ausreichende Korrektur?
- Inwieweit kann sich meine Reibungsbeschwerde beim Gehen ändern?
- Welche Besonderheiten der behandelten Region muss ich bei der Wundpflege beachten?
Quellen
- ASPS – Oberschenkelstraffung ↗
- ASPS – Risiken und Sicherheit bei der Oberschenkelstraffung ↗
- ASPS – Wiederherstellung der Oberschenkelstraffung ↗
Zugriff auf Quellen: September 2026. Der Inhalt wurde zu allgemeinen Informationszwecken aufbereitet.
